Suche
CRONO-MILLE-MIGLIA icon

CRONO-MILLE-MIGLIA

Sport

7.00 Bewertungen
4,4
Entwickler
Filippo-Software
Veröffentlicht
25.06.2012
Werbung

Screenshots

CRONO-MILLE-MIGLIA screenshot
CRONO-MILLE-MIGLIA screenshot
CRONO-MILLE-MIGLIA screenshot
CRONO-MILLE-MIGLIA screenshot
CRONO-MILLE-MIGLIA screenshot
CRONO-MILLE-MIGLIA screenshot
CRONO-MILLE-MIGLIA screenshot
CRONO-MILLE-MIGLIA screenshot
Werbung

Wer eine Gleichmäßigkeitsrallye fährt, braucht keine gewöhnliche Stoppuhr, sondern ein Werkzeug, das während der Fahrt möglichst wenig Aufmerksamkeit verlangt. Genau hier setzt CRONO-MILLE-MIGLIA an: Die kostenlose Sport-App von Filippo-Software richtet sich an Teilnehmer klassischer und sportlicher Oldtimer-Gleichmäßigkeitsrallyes. Ich habe sie deshalb nicht wie eine normale Zeitmess-App betrachtet, sondern danach, ob sie in einem hektischen Rallyeablauf wirklich sinnvoll eingesetzt werden kann.

Mein erster Eindruck fällt klar aus: Die Anwendung ist sehr spezialisiert. Das ist ihre größte Stärke, aber auch der wichtigste Grund, warum sie nicht für jeden interessant ist. Wer eine einfache Stoppuhr für Training, Laufen oder alltägliche Zeitmessungen sucht, findet wahrscheinlich passendere Alternativen. Wer dagegen mit einem historischen Fahrzeug an einer Gleichmäßigkeitsrallye teilnimmt und eine auf diesen Zweck zugeschnittene digitale Hilfe möchte, bekommt ein Werkzeug, das deutlich näher am tatsächlichen Einsatz liegt als eine beliebige Timer-App.

So funktioniert der grundlegende Rallye-Ablauf

Im normalen Einsatz würde ich die App vor dem Start vorbereiten und nicht erst während der Fahrt ausprobieren. Bei einer Gleichmäßigkeitsrallye zählt schließlich nicht nur, ob eine Zeitmessung grundsätzlich funktioniert. Entscheidend ist, ob ich den Ablauf verstanden habe, die Anzeige schnell erfasse und die Bedienung mit möglichst wenigen Blicken erledigen kann.

Mein praktischer Ablauf beginnt deshalb mit einem ruhigen Test im Stand. Ich öffne die Anwendung, prüfe die gewählte Darstellung und mache mich mit dem Starten und Stoppen vertraut. Danach würde ich eine kurze Strecke oder eine simulierte Aufgabe ablaufen lassen. So merke ich, ob das eigene Smartphone gut ablesbar befestigt ist und ob ich die Bedienung mit der Hand, die ich während der Fahrt tatsächlich frei habe, sicher ausführen kann.

Das klingt banal, ist bei einer Rallye aber ein wichtiger Unterschied zu einer normalen Stoppuhr. Im Wohnzimmer kann ich jederzeit auf den Bildschirm schauen und einen Fehler korrigieren. Im Oldtimer muss die App in einen bereits anspruchsvollen Ablauf passen: Roadbook lesen, Ansagen beachten, den Fahrer nicht ablenken und gleichzeitig den richtigen Zeitpunkt im Auge behalten. Die beste Nutzung ist daher nicht die spontanste, sondern die am besten vorbereitete.

Für ein Team aus Fahrer und Beifahrer ist die Rollenverteilung besonders wichtig. Ich würde die Bedienung grundsätzlich dem Beifahrer überlassen, damit der Fahrer seine Aufmerksamkeit auf Straße, Geschwindigkeit und Fahrzeug richten kann. Die App kann zwar eine Zeitmessung unterstützen, sie ersetzt aber weder die Kommunikation im Team noch das sorgfältige Lesen der Rallyeunterlagen.

Ein realistisches Beispiel: Vor einer Gleichmäßigkeitsprüfung legt der Beifahrer das Smartphone gut sichtbar bereit, kontrolliert die gewünschte Ausgangssituation und startet die Messung im passenden Moment. Danach bleibt die Aufmerksamkeit bei den Ansagen und dem Roadbook. Statt ständig auf die App zu tippen, wird sie nur dann bedient, wenn der Ablauf es wirklich verlangt. Diese sparsame Nutzung ist sicherer und meist auch präziser als hektisches Nachkorrigieren.

Ich würde außerdem vermeiden, das Gerät während einer laufenden Prüfung unnötig zu wechseln oder parallel andere Apps zu öffnen. Selbst wenn ein modernes Smartphone mehrere Aufgaben gleichzeitig beherrscht, bringt jede zusätzliche Bedienhandlung eine neue Fehlerquelle. Für diese Anwendung ist ein fest eingeübter Ablauf wertvoller als möglichst viele Funktionen.

Warum eine normale Stoppuhr oft nicht genügt

Eine Standard-Stoppuhr ist schnell geöffnet und leicht verständlich. Für eine kurze Trainingsrunde kann sie durchaus reichen. Ihr Nachteil liegt darin, dass sie keinen besonderen Bezug zur klassischen Rallye mitbringt. Man muss sich den eigenen Ablauf aus einzelnen Handgriffen zusammenbauen und stärker darauf achten, welche Zeit gerade gemessen wird.

CRONO-MILLE-MIGLIA ist dagegen ausdrücklich auf die Klassische und Sport Oldtimer Gleichmäßigkeitsrallye ausgerichtet. Diese Spezialisierung macht die App nicht automatisch besser in jeder Situation, aber sie sorgt dafür, dass ich beim Öffnen bereits in der richtigen Anwendungskategorie lande. Für einen Rallye-Teilnehmer ist das angenehmer als eine generische Uhr, die eigentlich für völlig andere Aufgaben entwickelt wurde.

Eine Papieruhr oder eine mechanische Stoppuhr bleibt für manche Fahrer trotzdem interessant. Sie benötigt keine Akkuladung und passt optisch gut zu einem historischen Fahrzeug. Digital ist die App jedoch leichter zu aktualisieren oder vor einer Veranstaltung neu einzurichten. Wer ein Smartphone ohnehin im Fahrzeug verwendet, kann die Zeitmessung in denselben vorbereiteten Ablauf einbauen, statt ein weiteres Gerät mitzunehmen.

Einstellungen und Vorbereitung, die sich wirklich lohnen

Bei einer spezialisierten App wie dieser würde ich nicht einfach auf den ersten Startbildschirm vertrauen. Die wichtigste Einstellung ist nicht unbedingt eine einzelne Option, sondern die gesamte Lesbarkeit. Das Smartphone sollte so befestigt sein, dass die Anzeige aus der Position des Beifahrers gut erkennbar bleibt, ohne dass sich Reflexionen oder eine ungünstige Halterung störend bemerkbar machen.

Vor einer Veranstaltung lohnt sich ein Test bei den Lichtverhältnissen, die tatsächlich zu erwarten sind. Eine Darstellung, die in der Wohnung angenehm wirkt, kann bei direkter Sonne schwerer abzulesen sein. Umgekehrt kann eine sehr helle Anzeige bei einer Abendveranstaltung unnötig ablenken. Ich würde deshalb nicht erst an der Startlinie herausfinden wollen, welche Bildschirmhelligkeit und welche Position funktionieren.

Auch die Systemseite darf man nicht vergessen. Die App läuft ab Android 7.0 und ist in der aktuellen Version 8.25 erhältlich. Das macht sie für viele noch genutzte Android-Geräte zugänglich, aber ich würde trotzdem vor der Rallye prüfen, ob das konkrete Smartphone zuverlässig arbeitet, genügend geladen ist und nicht durch aggressive Energiesparregeln eingeschränkt wird.

Gerade bei älteren Fahrzeugen ist die Stromversorgung im Innenraum nicht immer so bequem wie in einem modernen Wagen. Deshalb plane ich die Akkuladung als Teil der Vorbereitung ein und nicht als spontane Nebensache. Ein Smartphone, das während der Prüfung wegen eines leeren Akkus ausfällt, macht die sorgfältigste Bedienroutine wertlos. Die App selbst kann nur so zuverlässig sein wie das Gerät, auf dem sie läuft.

Die Anwendung ist kostenlos erhältlich. Gleichzeitig werden In-App-Käufe über Google Play im Bereich von 7,49 bis 35,99 Euro angeboten. Für meine Entscheidung bedeutet das: Ich würde zunächst den kostenlosen Einstieg und den tatsächlichen eigenen Bedarf prüfen, bevor ich zusätzliche Ausgaben einplane. Wer nur gelegentlich an einer Rallye teilnimmt, sollte besonders darauf achten, welche Funktionen im eigenen Ablauf wirklich gebraucht werden.

Ein weiterer Punkt ist die Altersfreigabe. CRONO-MILLE-MIGLIA ist mit USK ab 0 Jahren eingestuft. Das sagt wenig über die Eignung für eine Rallye aus, zeigt aber, dass die Anwendung nicht auf problematische Inhalte oder ein bestimmtes Mindestalter ausgerichtet ist. Für die praktische Nutzung zählt vielmehr, ob der Beifahrer die Bedienung sicher beherrscht und die App nicht während kritischer Fahrsituationen bedienen muss.

Meine Vorbereitung vor einer Veranstaltung

Ich würde mir eine kleine, immer gleiche Checkliste angewöhnen: Smartphone laden, Halterung testen, Anzeige aus der tatsächlichen Sitzposition prüfen, die Anwendung öffnen und eine kurze Probe durchführen. Danach würde ich die App wieder schließen oder in den vorgesehenen Ausgangszustand bringen, damit am Start keine Suche nach der richtigen Ansicht nötig ist.

Diese Routine ist ein unterschätzter Vorteil. Sie verwandelt die Anwendung von einem spontanen Hilfsmittel in einen festen Bestandteil der Rallyeausrüstung. Besonders bei einem historischen Fahrzeug, in dem Platz, Sicht und Stromversorgung anders organisiert sein können als in einem modernen Auto, hilft ein wiederholbarer Ablauf mehr als eine möglichst komplizierte Konfiguration.

Ich würde außerdem vorher klären, wer im Team die Verantwortung für die Zeitmessung trägt. Wenn Fahrer und Beifahrer beide gelegentlich auf das Smartphone zugreifen, entstehen leicht Missverständnisse. Eine klare Absprache ist hier wertvoller als ein zusätzlicher Blick auf die App. Der Beifahrer sollte wissen, wann er vorbereitet, startet, kontrolliert und sich wieder vollständig dem Roadbook widmet.

Schnellere Muster für den echten Einsatz

Erfahrene Nutzer gewinnen Zeit nicht unbedingt durch hektischere Bedienung, sondern durch weniger Bedienung. Mein bevorzugtes Muster wäre deshalb: vor dem Abschnitt kontrollieren, im richtigen Moment eine klar eingeübte Aktion ausführen und danach die Anzeige nur noch so oft beachten, wie es die Aufgabe verlangt. Jede Handlung, die schon vor dem Start erledigt werden kann, sollte nicht während der Prüfung stattfinden.

Das gilt auch für die Position des Smartphones. Wenn der Beifahrer den Arm verdrehen oder den Blick weit von den Unterlagen wegführen muss, kostet die App mehr Aufmerksamkeit als sie spart. Eine gute Halterung ist daher kein Zubehördetail, sondern Teil der Bedienstrategie. Sie sollte die Anzeige sichtbar machen, ohne das Roadbook, Instrumente oder den Blick nach außen zu verdecken.

Ein nützliches Trainingsmuster ist, die Bedienung zunächst ohne Zeitdruck zu üben. Ich würde eine kurze simulierte Prüfung durchführen und dabei beobachten, welche Handgriffe automatisch funktionieren und an welcher Stelle Unsicherheit entsteht. Danach lässt sich der Ablauf vereinfachen: weniger Wechsel zwischen Anzeigen, weniger unnötige Berührungen und eine feste Reihenfolge bei der Vorbereitung.

Ein zweiter, weniger offensichtlicher Vorteil liegt in der Teamkommunikation. Statt während der Fahrt unklare Ansagen wie „jetzt“ oder „noch einmal“ zu verwenden, kann das Team vorab die Bedeutung jeder Bedienhandlung festlegen. So weiß der Fahrer, ob der Beifahrer gerade eine neue Messung vorbereitet, eine laufende Zeit beobachtet oder nur die Anzeige kontrolliert. Die App wird dadurch nicht nur technisch, sondern auch organisatorisch besser eingebunden.

Für wiederkehrende Trainingsfahrten würde ich denselben Ablauf beibehalten, selbst wenn die Strecke wechselt. Die Strecke darf sich ändern; die Bedienlogik sollte möglichst konstant bleiben. Genau hier entsteht ein praktischer Lerneffekt: Man trainiert nicht nur das Fahrzeug und die Rallyeaufgabe, sondern auch die eigene Reaktion auf die App.

Wer die Anwendung nur gelegentlich benutzt, sollte nicht versuchen, den erfahrensten Teilnehmern jede Routine nachzuahmen. Ein einfaches, fehlerarmes Muster ist besser als eine schnelle, aber unsichere Bedienung. Gerade bei einer Gleichmäßigkeitsrallye kann ein vermeidbarer Bedienfehler mehr schaden als eine etwas langsamere, dafür kontrollierte Handlung.

Wo die Spezialisierung einen Unterschied macht

Die Stärke des Programms liegt für mich darin, dass es nicht als allgemeines Zeitmesswerkzeug auftreten muss. Die Bezeichnung CRONO-MILLE-MIGLIA spricht gezielt Menschen an, die sich mit historischen Fahrzeugen und Gleichmäßigkeitsrallyes beschäftigen. Das schafft einen klareren Zweck als bei einer beliebigen Stoppuhr aus dem Sportbereich.

Im Vergleich zu einer Laufuhr oder Fitness-App fehlen hier bewusst die typischen Ablenkungen solcher Produkte. Wer Trainingsdaten, Streckenaufzeichnung, Herzfrequenz oder umfangreiche Auswertungen sucht, sollte eine andere Kategorie wählen. Für die Rallye selbst kann diese Begrenzung aber angenehm sein, weil nicht ständig zusätzliche Informationen um Aufmerksamkeit konkurrieren.

Eine klassische mechanische Stoppuhr bleibt die bessere Wahl, wenn maximale Unabhängigkeit vom Smartphone gefragt ist. Sie passt zu Teams, die digitale Geräte grundsätzlich vermeiden oder deren Fahrzeug keine geeignete Halterung und Stromversorgung bietet. Die App ist wiederum praktischer für Nutzer, die ohnehin ein Android-Gerät im Fahrzeug einsetzen und die Anzeige größer oder flexibler positionieren möchten.

iPhone-Nutzer sollten vor der Anschaffung genau prüfen, ob sie die Anwendung auf ihrer bevorzugten Plattform einsetzen können. Die hier beschriebene technische Voraussetzung nennt Android ab Version 7.0. Für jemanden, der ausschließlich mit iOS arbeitet, ist das ein entscheidender Punkt bei der Auswahl und kein Detail, das ich erst am Veranstaltungstag klären würde.

Fortgeschrittene Nutzung und ihre Grenzen

Die App kann eine Rallye-Bedienung unterstützen, aber sie nimmt dem Team nicht die fachliche Arbeit ab. Sie ersetzt kein Roadbook, keine Streckenkenntnis und keine saubere Absprache zwischen Fahrer und Beifahrer. Wer erwartet, dass eine App allein die Gleichmäßigkeit einer Prüfung garantiert, setzt die Erwartungen zu hoch.

Auch die Genauigkeit im praktischen Sinn hängt nicht nur von der Software ab. Der entscheidende Moment muss korrekt ausgelöst werden, und der Nutzer muss wissen, welche Zeit gerade relevant ist. Ein verspäteter Tipp, ein versehentliches Berühren oder eine schlecht sichtbare Anzeige kann das Ergebnis beeinflussen. Deshalb ist mein wichtigster fortgeschrittener Tipp nicht eine besondere Funktion, sondern die Wiederholung des gesamten Ablaufs unter realistischen Bedingungen.

Ein Smartphone bringt außerdem typische digitale Risiken mit: Benachrichtigungen, automatische Sperren, unerwartete Systemmeldungen oder eine ungünstige Energieverwaltung. Ich würde vor einer Veranstaltung alle störenden Unterbrechungen minimieren und die Geräteeinstellungen so wählen, dass die App während der Nutzung nicht plötzlich in den Hintergrund gedrängt wird. Das ist keine besondere Eigenschaft dieser Anwendung, aber bei einer konzentrierten Zeitmessung besonders relevant.

Die In-App-Käufe verdienen ebenfalls eine nüchterne Betrachtung. Die Preisspanne von 7,49 bis 35,99 Euro über Google Play kann für regelmäßige Teilnehmer vertretbar sein, während Gelegenheitsnutzer genauer überlegen sollten. Ich würde nicht automatisch jede verfügbare Erweiterung als notwendig betrachten. Entscheidend ist, ob sie den eigenen Ablauf wirklich vereinfacht und nicht nur zusätzliche Auswahl erzeugt.

Die Reichweite der App zeigt, dass sie kein völlig unbekanntes Nischenexperiment ist: Sie wurde über 10.000-mal installiert und kommt auf einen Durchschnitt von 4,4 bei 91 Bewertungen. Diese Zahlen machen sie interessant, sind für mich aber kein Ersatz für einen eigenen Test. Bei einer so speziellen Anwendung hängt die Zufriedenheit stark davon ab, ob der persönliche Rallye-Ablauf zu ihrer Bedienlogik passt.

Die Veröffentlichung reicht bis zum 25. Juni 2012 zurück. Das kann zweierlei bedeuten: Einerseits spricht die lange Präsenz dafür, dass das Konzept nicht nur für einen kurzen Trend gedacht war. Andererseits sollten Nutzer mit sehr modernen Erwartungen an Gestaltung, Automatisierung und nahtlose Systemintegration ihre Ansprüche anpassen. Ich bewerte die App eher als zweckorientiertes Werkzeug denn als glänzende, umfassende Motorsportplattform.

Genau hier liegt die Grenze für Einsteiger. Wer zum ersten Mal an einer Gleichmäßigkeitsrallye teilnimmt, braucht möglicherweise zunächst eine verständliche Erklärung des gesamten Wettbewerbsablaufs. Die App kann bei der Zeitmessung helfen, erklärt aber nicht automatisch, wie jede Veranstaltung organisiert ist oder welche Aufgaben das Team im jeweiligen Abschnitt erfüllen muss. Für Anfänger ist eine Einweisung durch erfahrene Mitfahrer deshalb wichtiger als das bloße Installieren.

Für wen ich sie empfehlen würde

Ich würde CRONO-MILLE-MIGLIA vor allem einem Beifahrer empfehlen, der regelmäßig an klassischen oder sportlichen Oldtimer-Gleichmäßigkeitsrallyes teilnimmt, ein Android-Smartphone nutzt und bereit ist, die Bedienung vorab zu trainieren. Auch für Teams, die ihre Ausrüstung möglichst kompakt halten möchten, kann die App sinnvoll sein, sofern eine sichere Befestigung vorhanden ist.

Weniger passend ist sie für jemanden, der lediglich beim Joggen Rundenzeiten messen, beim Kochen einen Timer stellen oder im Alltag schnell eine beliebige Dauer stoppen möchte. Dafür ist die Rallye-Spezialisierung eher Ballast als Vorteil. Ebenso würde ich sie nicht als alleinige Lösung für ein Team einsetzen, das keinerlei digitale Geräte im Fahrzeug verwenden möchte.

Wer ein iPhone als einziges Smartphone besitzt, sollte ebenfalls nicht von der klaren Rallye-Ausrichtung auf eine automatische Verfügbarkeit schließen. Die genannte Mindestanforderung bezieht sich auf Android. Für diesen Nutzer ist eine andere, auf dem eigenen Gerät sicher verfügbare Lösung wahrscheinlich die vernünftigere Entscheidung.

Für ambitionierte Teams ist die App dann interessant, wenn sie sich in eine feste Routine einfügt. Der eigentliche Gewinn entsteht nicht durch das bloße Vorhandensein auf dem Smartphone, sondern durch die Kombination aus sinnvoller Positionierung, klarer Aufgabenverteilung, vorbereiteten Einstellungen und wiederholtem Training. Ohne diese Gewohnheiten bleibt sie nur eine weitere Uhr auf dem Bildschirm.

Mein Urteil nach dem praktischen Blick auf den Ablauf

Mein Fazit fällt positiv, aber bewusst eingeschränkt aus. CRONO-MILLE-MIGLIA ist keine universelle Sport-App und will das auch nicht sein. Sie richtet sich an eine konkrete Gruppe: Menschen, die mit Oldtimern an Gleichmäßigkeitsrallyes teilnehmen und dafür eine digitale Stoppuhr-Lösung suchen. Für diese Zielgruppe ist die klare Spezialisierung hilfreicher als eine überladene Alternative mit vielen Funktionen, die während der Fahrt niemand braucht.

Besonders überzeugt mich der Gedanke, die App als festen Bestandteil einer wiederholbaren Teamroutine zu verwenden. Vorbereiten, Anzeige prüfen, Zuständigkeit klären, Bedienung trainieren und während der Prüfung nur die notwendigen Aktionen ausführen: So entfaltet das Werkzeug seinen Nutzen. Wer dagegen spontan installiert und ohne Probe losfährt, wird die Grenzen der Anwendung schneller spüren.

Die kostenlose Verfügbarkeit senkt die Einstiegshürde, während die möglichen Käufe über Google Play vor einer intensiveren Nutzung bewusst geprüft werden sollten. Die Altersfreigabe ab 0 Jahren ist unproblematisch, und die aktuelle Version 8.25 zeigt, welche Fassung ich auf einem kompatiblen Android-Gerät erwarten würde. Entwickler Filippo-Software konzentriert sich dabei auf ein sehr spezielles Einsatzgebiet statt auf eine breite Sammlung allgemeiner Sportfunktionen.

Ich würde die App einem befreundeten Rallye-Beifahrer empfehlen, wenn er ein Android-Smartphone verwendet und eine einfache, zielgerichtete Lösung für die Zeitmessung sucht. Ich würde ihm aber ebenso sagen, dass die App keine Vorbereitung ersetzt und nicht jede herkömmliche Stoppuhr automatisch übertrifft. Ihre Qualität zeigt sich vor allem dann, wenn sie unauffällig funktioniert und das Team sich auf die Rallye konzentrieren kann.

Wer genau diese Art von Einsatz plant, sollte sie vor der Veranstaltung in einem ruhigen Trainingsablauf testen und die eigene Bedienroutine darauf aufbauen. Für alle anderen bleibt eine gewöhnliche Stoppuhr oder eine umfassendere Sportanwendung wahrscheinlich die passendere Wahl. In ihrem kleinen, klar umrissenen Bereich ist CRONO-MILLE-MIGLIA jedoch eine nachvollziehbare und nützliche Option.

Highlights

  • Übersichtliche Darstellung der historischen Mille-Miglia-Etappen
  • Nützliche Informationen für Motorsport- und Oldtimer-Fans
  • Funktioniert unterwegs als kompakter digitaler Begleiter
  • Stimmungsvolle Inhalte zur italienischen Rennsportgeschichte
  • Einfacher Zugriff auf wichtige Veranstaltungsdetails

Einschränkungen

  • Inhalte teilweise nur für Kenner der Mille Miglia verständlich
  • Aktualisierungen können je nach Veranstaltung verspätet erscheinen
  • Begrenzter Nutzen außerhalb der Rennsaison
  • Nicht alle Inhalte sind möglicherweise mehrsprachig verfügbar
  • Für moderne Rennsportfans eventuell zu stark historisch ausgerichtet

Häufig gestellte Fragen

Was ist CRONO-MILLE-MIGLIA und für wen ist die App geeignet?

CRONO-MILLE-MIGLIA ist eine Anwendung rund um die berühmte Mille Miglia und richtet sich vor allem an Motorsportfans, Oldtimer-Liebhaber und Besucher der Veranstaltung. Sie kann dabei helfen, Informationen zur Rallye, teilnehmenden Fahrzeugen, Etappen oder Veranstaltungsorten übersichtlich abzurufen. Wer sich für historische Rennwagen und italienische Automobilkultur interessiert, findet hier eine praktische digitale Ergänzung zum Event.

Welche Funktionen bietet CRONO-MILLE-MIGLIA während der Veranstaltung?

Je nach Ausgabe und Veranstalter können in CRONO-MILLE-MIGLIA verschiedene Funktionen verfügbar sein, darunter Informationen zu Streckenabschnitten, Zeitplänen, Teilnehmern und Kontrollpunkten. Besonders nützlich ist die App für Zuschauer, die den Ablauf der Rallye besser verfolgen möchten. Da sich Inhalte von Jahr zu Jahr ändern können, sollten Nutzer nach der Installation prüfen, welche Funktionen für die aktuelle Veranstaltung freigeschaltet sind.

Benötigt CRONO-MILLE-MIGLIA eine Internetverbindung oder GPS?

Für aktuelle Veranstaltungsdaten, Streckeninformationen, Nachrichten oder möglicherweise Live-Updates wird in der Regel eine Internetverbindung benötigt. Einige bereits geladene Inhalte können eventuell auch offline verfügbar bleiben. Falls die App Standortfunktionen verwendet, kann zusätzlich GPS erforderlich sein, damit sich nahegelegene Punkte oder Streckenabschnitte anzeigen lassen. Die Nutzung von GPS kann den Akkuverbrauch des Smartphones erhöhen.

Ist CRONO-MILLE-MIGLIA kostenlos und gibt es In-App-Käufe?

Ob CRONO-MILLE-MIGLIA vollständig kostenlos angeboten wird oder bestimmte Inhalte kostenpflichtig sind, hängt von der jeweiligen Version und dem Veranstaltungsangebot ab. Vor dem Download sollten Nutzer die Angaben im Google Play Store oder App Store kontrollieren. Auch wenn die Installation kostenlos ist, können einzelne Zusatzfunktionen, digitale Inhalte oder Premium-Angebote separat bezahlt werden. Transparente Preisangaben im Store sind daher besonders wichtig.

Welche persönlichen Daten und Berechtigungen kann CRONO-MILLE-MIGLIA benötigen?

Für grundlegende Informationen benötigt die App möglicherweise nur wenige Berechtigungen. Werden Karten-, Standort- oder Benachrichtigungsfunktionen angeboten, kann der Zugriff auf den Standort, das Internet oder Push-Mitteilungen erforderlich sein. Vor der Nutzung empfiehlt es sich, die Datenschutzbestimmungen und die im jeweiligen App-Store aufgeführten Datenpraktiken zu lesen. Nicht benötigte Berechtigungen sollten in den Systemeinstellungen deaktiviert werden, sofern dadurch keine wichtige Funktion beeinträchtigt wird.

Werbung
CRONO-MILLE-MIGLIA icon

CRONO-MILLE-MIGLIA

Sport


7.00 Bewertungen
4,4
Entwickler
Filippo-Software
Veröffentlicht
25.06.2012

Alternative zu CRONO-MILLE-MIGLIA

NFL icon

NFL

NFL Enterprises LLC

1,9

Download

ESPN icon

ESPN

Disney

4,1

Download

Diese Seite bietet unabhängige Informationen über mobile Apps, die von Drittanbietern entwickelt wurden, und besitzt, veröffentlicht oder vertreibt die genannten Anwendungen nicht. Alle Marken und Logos bleiben Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber. Entwicklerkontaktinformationen und Datenschutzrichtlinien, die auf App-Seiten angezeigt werden, gehören dem offiziellen Entwickler und dienen ausschließlich zur Referenz. Für Support oder datenschutzbezogene Angelegenheiten kontaktieren Sie den Entwickler unter [email protected], http://filippo-software.de oder https://filippo-software.de/Datenschutz/Datenschutzerklärung.html.